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30. Oktober 2007
Zum ersten Mal richtig weinen können. Zusammenbrechen. Und alles herauslassen.
Einfach nur, weil ein Sessel beim Versuch etwas zu Essen genau dort steht, wo Timis Platz ist.
Zum ersten Mal richtig weinen können. Zusammenbrechen. Und alles herauslassen.
Einfach nur, weil ein Sessel beim Versuch etwas zu Essen genau dort steht, wo Timis Platz ist.
Schöne, passende Worte von Erich Fried.
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Der Tod meines Neffen. Und die Welt ist bedeutungslos. Mama, Schwester, Vater (in Amerika), die ganze Welt in Tränen. Nur ich kann nicht weinen. Irgendwann ist es so weit. Irgendwann.
Meine Mutter hat mich gebeten, eine Begräbnisrede zu schreiben. Ich möchte sie selbst vortragen. Als meine letzten Worte an meinen lieben Timi.
Eine Bitte, egal, ob [...]
Mein Neffe ist tot. Timothée Elias. Tot.
Ich hasse dich, Gott. Ich hasse dich.
Übrigens Impressionen des Balles. Fotografiert und zur Verfügung gestellt von szene1.at, einer der unzähligen Foto-Event-Communities, die eigentlich auch nur für eines gut sind. Fürs Foto machen.
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Zwar kurz gesehen, wenig geredet. Doch dann der Anruf. Und 22 Minuten lang einfach ma wieder alles von der Seele geredet, meine Probleme, ihre Problemchen. Ihr Lächeln, meine innere Stille. Das Ausmachen eines Treffens. Die Vorfreude. Und endlich wieder eine Nacht, alleine, in meinem Bett, mit halbwegs angenehm wirkenden Problemen. Meine Gedanken sind frei und [...]
Und ich fühle mich besser. Und ich konnte wieder einmal ruhig, bei Kerzenschein und trance-erzeugendem Gesang über so vieles nachdenken. Und ja, ich habe mich mit meiner Mutter gestritten, weil ich mich im Stich gelassen gefühlt habe. Und ich habe das alles wieder geregelt. Und ich habe wieder mit ihr telefoniert, und es tut wieder [...]
Und ja, es tut weh. Dieses Gefühl vollkommener Hilfslosigkeit. Es tut verdammt weh.
Heute extrem nahe am Wasser gebaut. Als dieser eine Typ beim Super Talent dieses Oper-Lied gesungen hat, standen mir Tränen in den Augen. Und das dann anschließend immer wieder. Jetzt kann man vielleicht auf meinen psychischen Zustand schließen. Aber manchmal will man einfach, dass all diese Tränen aus einen herauskommen.
Ich bin dann mal weg. Werde mich duschen gehen. Und wenn meine Mutter nicht bald anruft, fahre ich einfach irgendwo hin, mit dem Auto. Irgendwo hin. Somewhere only we know.
Ja, danke Christopher Ender Carrabba. Danke, dass du uns deine Musik geschenkt hast. In der du alles so gefühlvoll rausschreist. Die mit so vielen Emotionen getränkt ist. Die von so viel Trauer und allem erzählt. Danke, Mr. Carrabba, dass du mit Dashboard Confessional den Soundtrack des heutigen Tages herbeigezaubert hast.
// This Bitter Pill - The [...]
Kommunikationsfehler mit der Großmutter. Das gute Essen wird auf nächste Woche verschoben. Das heißt, nächste Woche gibt es bei uns Ente mit Rotkraut und Knödel und allem drum und dran. Und meine Oma ist auch wieder einmal da.
Dafür gehen die Frauen, deren Männer sich für eine Woche nach Amerika vertschüsst haben, Essen. Und ich werde [...]
Nur zur Info. Der Anonyme User ist wieder zurück. Und dieses eine Bild finde ich auch großartig.
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Gedanken. Gefühle. Wut. Alles gefangen in mir. Und ich soll glücklich sein. Eine Frage. Die Antwort. Und ich soll glücklich sein. Tausende Menschen. Viele unbekannte Bekannte. Und ich soll glücklich sein. Den Kopf ganz woanders. Angst. Unwissenheit. Und so eine verdammte Wut im Bauch. Und ich soll glücklich sein.
Um es kurz zu sagen: Der Ball [...]
Der kleine Timi mit bösem, kratzenden Husten, dass ihm fast bei jedem Husten einige Tränen herausgedrückt. Meine Mutter, seine Großmutter, die sich unglaublich sorgsam um ihn kümmert. Meine Schwester, die wieder einmal gezeigt hat, wie asozial sie ist, bevor sie wieder gefahren ist. Und ich … wartend auf die Zeit, um mich fertig zu machen, [...]
Den restlichen Schlaf fast völlig nachgeholt. Jetzt noch einkaufen fahren, um morgen meine Omama verköstigen zu können. Dann fertigmachen für den Ball, der heute Abend stattfindet. Immer noch manchmal über den Streit nachdenken. Und irgendwann heute Nacht // morgen Früh melde ich mich zurück.
Und so sitzt man, nach einer langen Nacht voller Freunde, in einem Haus mit seiner Mutter und seinem kleinen Neffen, zugedeckt im eigenen Zimmer. Bekommt einen kalten Schauder und fühlt sich mal wieder so richtig von innen nach außen und rückwärts, so wirklich richtig. So richtig alleine. Wieder einmal. Willkommen zurück im Alltag des Lebens. [...]